Die Wahl des richtigen Brillenglases

Deine Sportbrille soll sowohl deine Augen vor schädlichen Einflüssen schützen als auch optimales Sehen ermöglichen. Je nach Witterungsbedingungen und Sportart stehen Dir unterschiedliche Filter zur Verfügung um eine optimale Sehleistung zu erzielen.

Achtung! Achte beim Kauf von Sportsonnenbrillen immer auf das CE Zeichen und kaufe nur Produkte von renommierten Herstellern.

Brillengläser werden in fünf Kategorien von Cat.0 bis Cat.4 eingeteilt.

Kategorie 0: 20 % Tönung – sehr eingeschränkte Dämpfung der Sonnenstrahlung

Kategorie 1 :20–57 % Tönung – für bedeckte Tage

Kategorie 2: 57–82 % Tönung – normaler Blendschutz für Sommertage in Mitteleuropa

Kategorie 3: 82–92 % Tönung -für Wasserflächen, Strand und Berge sowie südeuropäische Länder

Kategorie 4: 92–97 % Tönung- für Hochgebirge und Gletscher; für den Straßenverkehr nicht geeignet

Die meisten Sportbrillenträger kommen sehr gut mit einem Glas der Kategorie 3 zurecht und können auf Wechselgläser verzichten.

Ski-Wasser- und Radsportler benötigen oft zusätzliche Filter, für gleißenden Sonnenschein oder bedeckten Himmel oder gar für Nachtfahrten. Bei der Auswahl der gewünschten Sportbrille sollte man stets darauf achten welche Filter dafür zur Verfügung stehen.

Variogläser oder auch selbsttönende oder Phototrope Gläser: Mein persönlicher Favorit. Egal welche Lichtverhältnisse einen erwarten, man hat stets die passende Tönung vor Augen. Der Wechsel von glasklar zur maximalen Tönung (meist ca. 80%) dauert bei den meisten Produkten ca. 20-30 Sekunden. Für Wintersportler eignen sich selbsttönende Gläser nur bedingt, da sie auch bei bedeckten Himmel auf Schneeoberflächen sehr stark Eintönen.

Polarisierende Gläser: In diese Gläser ist eine Folie eingearbeitet die die starke Blendung von Wasseroberflächen, Hitzeflirren, oder nassen Straßen egalisiert. Diese Gläser bieten außerdem sehr sattes Farbsehen. Ideal geeignet für Wassersportler. Dank der Polgläser kann man „direkt“ ins Wasser sehen um Hindernisse oder Fische zuverlässig zu erkennen.

Entgegen vieler Empfehlungen rate ich Wintersportlern von der Nutzung von Polgläsern ab. Meiner Erfahrung nach fällt es mit polarisierenden Gläsern wesentlich schwerer die Schneeoberfläche zu beurteilen.

Head-up Displays im Auto lassen sich mit polarisierenden Gläsern auch oft nicht ablesen.

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