Oakley Flight Jacket Photochromic Test

Oakley Flight Jacket Test

Die Fakten:

Größe: Einheitsgröße

Gewicht: 34g

Korrektionseinsatz: nicht möglich

Lieferumfang: Microfaserbag, Hardcase , Ersatzbügel

Sportarten: Radsport

Eigenschaften: Belüftung über Nasensteg beeinflußbar

UVP mit Vario Glas: 252€

Form Follows Function- bei der Oakley Flight Jacket ist der Slogan Programm.

Die Brille wurde primär für Rennradfahrer designed, die eine maximal belüftete Brille suchen. Durch den Wegfall des oberen Rahmens schafft man sehr viel Raum damit ordentlich Luft hinter der Scheibe zirkulieren kann. Fängt die Brille an zu beschlagen kann man den Nasensteg mit einem kleinen Hebel von der Scheibe wegklappen. Die Brille wird dadurch etwas angehoben und es kann noch mehr Luft hinter der Scheibe zirkulieren.


Das Feature funktioniert hervorragend. Ich habe die Brille primär auf meinem Trail-hardtail genutzt. Gerade in harten technischen Anstiegen, bei denen viele Brillen beschlagen und nach oben auf den Helm wandern bleibt die Oakley Flight Jacket auf der Nase. So clever die Konstruktion ist, bietet sie doch auch Nachteile. Je nach Helmmodell stößt die Brille im „gelifteten“ Zustand mit den Bügeln an den Helmrand. Das sorgte bei mir für leichten, aber konstanten Druck auf der Nase. Bei einem 10 Minuten Anstieg nicht wirklich störend. Wer mit dem Rennrad stundenlang Pässe bezwingt wird das anders sehen.

Auf den Fotos sieht man die zwei Positionen der Brille. Im belüfteten Zustand bekommt die Brille deutlichen Kontakt mit den Bügeln und meinem Helm.

Bei meinem Poc Octal Helm besteht das Problem nicht.

Der Sitz der Brille ist wie immer bei Oakley äußerst fest. Die gummierten Bügelenden sorgen mal wieder dafür, dass sich die Brille nicht mehr einhändig auf- und absetzen lässt sofern man Mütze oder Stirnband unter dem Helm trägt. Von Asphalt bis gemäßigten Trails sitzt die Brille bei mir zuverlässig und druckfrei. Geht es in den Downhill macht sich das Mehrgewicht der Klappkonstruktion bemerkbar und die Brille fängt an auf der Nase zu hüpfen.

Die Verarbeitung der Oakley Flight Jacket ist gewohnt hochwertig und die Materialqualität stimmt. Achtung: das Glas lässt sich nicht tauschen. Beim Kauf muss man sich also auf den gewünschten Filter festlegen. Aktuell wird die Oakley Flight Jacket mit Prizm Low Light, Prizm Road, Prizm Trail, Prizm Sapphire, Prizm Ruby Polarized und Photochromic (im Test) angeboten.

Fazit: Die Oakley Flight Jacket ist ein hochwertiger aber auch kostenintensiver Spezialist! Ideal für Rennradfahrer und Gravelbiker die eine maximal belüftete Brille suchen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s